Die Arche Noah war ein kleines Vorbild für die Heimat, die wir auf Hof Birkenglück unseren vielen Tieren bieten können und möchten. Von den mehr als zwanzig Hühnern, die hier den ganzen Tag ein Traumleben genießen können, wurde ein großer Teil aus Massenställen gerettet. Achtzehn Monate sind sie dann erst, aber schon zum Tode verurteilt, weil ihre Legeleistung nachlässt.

 

Hier auf Hof Birkenglück können wir ihnen "danke" sagen mit einem richtigen Hühner-Leben, das auch auf dem Misthaufen statt findet.

 

 

 

Und so wächst der Tierbestand auf Hof Birkenglück stetig weiter. Um ihnen auch in Zukunft ein schönes, artgerechtes Leben finanzieren zu können, freuen wir uns über Eure finanzielle Unterstützung. 

Krumma

Krumma, ( isländisch „die Rabenschwarze“ ) unsere eigenwillige und gleichzeitig besonders liebe Stute, ist inzwischen auch schon 22 Jahre. An ihrem neunten Geburtstag brachte sie Ihren Sohn zur Welt, Farandi („der viel unterwegs ist oder der Schnelle“) zur Welt.

 

Leider ist sie erblich mit dem Sommerekzem belastet, das uns viel Kummer bereitet und auch viel Geld kostet.


Dyri

Dyri – der Teure – ist mein erstes eigenes Pferd. Ein zierlicher Jüngling war er, als ich ihn das erstmal sah. Inzwischen ist er der unangefochtene Herdenchef, trotz seiner etwas kleineren Statur.

Und leider auch sehr geschickt, Elektrozäune zu durchbrechen und zusammen mit Farandi Gatter u. ä. zu öffnen und mal  draußen unterwegs zu sein. 

Leider ist er nicht mehr gesund. Morbus Cushing will in Schach gehalten werden. 

 


Kraki

 Kraki, ( was auf isländisch grosse schwarze Hand heißt ), unser zweitältester, 25 Jahre alt, wurde im Bayerischen Wald geboren.

 

Er war viele Jahre Herausforderung und gleichzeitig Albtraum vieler Hufschmiede. Aus unerfindlichen Gründen hatte er Panik vor allem, was mit seinen Hinterfüßen zu tun hatte. Wir werden es nie wirklich erfahren, aber der Verdacht liegt nahe, daß er ein Geburtstrauma erlitt, weil er zu lange im Geburtskanal stecken blieb, mit überkreuzten Hinterbeinen und erst durch menschliche Hilfe das Licht der Welt erblicken konnte. 

Er wäre sicher ein tolles Turnierpferd geworden, wenn er jemals diese unerklärliche Angst vor Hufschmieden hätte verlieren können.

 

Jetzt lebt er als beginnender Rentner inmitten seiner Herde und ist unser Professor, der durch seine kluge Sensibilität der eigentliche, heimliche Herdenchef ist.

 

Enya

Unsere Enya ist schon ein älteres Isländer-Mädchen, bald 28 Jahre und seit ihrem achten Lebensjahr blind. Seit vierzehn Jahren lebt sie nun bei uns und ich durfte sie als jüngere, bereits blinde, Dame sogar im Gelände ausreiten. Voll Vertrauen meisterte sie alle Hindernisse und ich hatte großen Spaß mit ihr. Jetzt möchte sie ihre Ruhe haben und inmitten der restlichen Herde ihren Ruhestand genießen. 

 


 


Farandi

Farandi („der Schnelle, der viel unterwegs ist“), Krumma `s wunderbarer Sohn, der an ihrem 9. Geburtstag geboren wurde. Und ich hatte das große Glück, bei der Geburt dabei sein zu können.

Eine Vollmond-Nacht, die an Mystik kaum zu überbieten war.

Meine erste Fohlengeburt, ich war schrecklich aufgeregt und fror entsetzlich trotz August-Nacht-Temperaturen.

 

Und dann war er geboren, alles ging gut, meine innere Anspannung legte sich und ich habe mich nur noch gefreut über diesen kleinen Kerl, der ersten mal versuchte, beim Wallach Kraki zu trinken.

 

Die beiden sind bis zum heutigen Tag dicke Freunde geblieben.

Leider stellte sich schon in den ersten Monaten seines Lebens eine chronische Augenentzündung heraus, die sich seitdem trotz aller Behandlungen und einer Operation chronifizierte. Inzwischen

ist er leider auf dem rechten Auge erblindet und wir werden wohl dieses Auge entfernen lassen müssen.

Es ist sehr traurig.

Trotz dieser Behinderung ist er ein ewiger Lausbub, immer auf Suche nach Späßchen und gleichzeitig entspannt und zuverlässig. Mit Farandi unterwegs sein bedeutet Sicherheit.

 

 

 

 

 


Bobby

 

Unser Bobby war gerade sechs Monate alt, als wir ihn aus dem Tierheim holten. Völlig verschreckt reagierte er auf kleine Kinder und Männer.

 

 

 

Inzwischen ist er acht Jahre und ein strahlender Freund und Begleiter, der uns mit seiner Klugheit und Sensibilität immer wieder erstaunt.

 

Viel Spass hat er daran, die Pferdeherde von der Weide zu holen und sich um alle Belange des Hofes zu kümmern.

 



Die Hühner