Margit Kramlinger

Als mich im Jahre 2009 der Hof gefunden hat, hatte ich keine Ahnung, was noch auf mich
zukommen würde, nur, daß sich ein Traum verwirklicht. Ein Traum vom Leben in der herrlichen Natur des Bayerischen Waldes und mit den zahlreichen  Tieren, die schon seit vielen Jahren mein Leben begleiten und bereichern.
Die ersten Jahre waren ausgefüllt mit pflanzen von Bäumen, Sträuchern und Blumen, immer mit dem Blick auf Insekten, Vögel, Igel und co. Damit sie Heimat finden.
Vieles ist schon verwirklicht worden und ich darf mit recht stolz darauf sein, daß der Hof eine
Oase in dieser verrückten Welt  geworden ist.

Inzwischen sind Andreas,  Robert, Julia und Christof als große Stütze und Freunde dazu gekommen. Es geht vorwärts.

Und ich bin dankbar für alles, was ich erleben durfte.

 

Inzwischen sind etliche Jahre vergangen und ich kann zufrieden zurück blicken und voller Freude nach vorne schaun, auf ein Projekt, das vielen Menschen Hoffnung und Hilfe bringen kann.


Andreas Ruthner

Als gebürtiger Österreicher hat es mich schon immer nach Bayern gezogen. Dass es aber ausgerechnet im Bayerischen Wald so schön ist, hätte ich nicht vermutet. Das erkannte  ich im Frühjahr 2017, als ich zum ersten mal zu einem Therapietermin auf den Hof Birkenglück kam.
Ein Spaziergang rund um den Hof, zur Alm  und den angrenzenden Wald haben in mir den tiefen Wunsch geweckt, hier noch ein paar Tage länger zu bleiben. Aus diesen Tagen sind inzwischen etliche Monate geworden, die mich an Leib und Seele gesund bleiben lassen.
Das Miteinander mit Mensch und Tier sind wahres Lebenselixier.



Robert Nehrkorn

Ich habe auf dem Hof nunmehr den Platz gefunden, wo ich seit April 2018 mit meinem Pferd und den zwei Katzen in einem wunderschönen Zuhause mitten in der Natur des Bayerischen Waldes wohnen kann.

Beruflich war ich bis April 2016 als Dipl. Ing. bei der Deutschen Bahn in der Ersatzteillogistik tätig.
Nach dem Eintritt in den Ruhestand konnte ich mir endlich den langgehegten Wunsch erfüllen und ein eigenes Pferd kaufen.


Was ich auf dem Hof gefunden habe ist eine Gemeinschaft in der ich mich entsprechend meinen Fähigkeiten einbringen kann und auf die gegenseitige Unterstützung bauen kann. Langweilig ist es mir bisher noch nicht geworden. Es gibt immer etwas zu tun, was wir gemeinsam erledigen und nach getaner Arbeit kann jeder für sich oder wir auch gemeinsam die Ruhe genießen und sich entspannen.

 


Julia Eder

 

Mein Name ist Julia Eder an Silvester 1987 in Landshut geboren. Nachdem ich ab dem 10. Lebensjahr in Namibia aufwuchs, bin ich mit 18 nach Deutschland zurück gekehrt. In Deutschland arbeitete ich 10 Jahre in unterschiedlichen Büros neben der Kunst.

 

Nach der Diagnose Histaminintoleranz gestalteten mein Partner und ich zunächst eine Seite, anschließend machten wir ein Buch daraus.(Histamin-Hysteria)

 

Nachdem mein gesundheitlicher Zustand in einer MCS / Multiple Chemikalien Sensibilität gipfelte, entwickelte ich mit meinem Partner zusammen ein Rettungsprogram für mich und andere Umwelterkrankte. Ende 2017 wanderten mein Partner und ich nach Uruguay aus um den Plan umzusetzen und eine heilende Umgebung für Umwelterkrankte zu schaffen. Leider war das Häuschen, welches uns den Start ermöglicht hätte, nicht bewohnbar. So verbrachten wir 6 Monate wohnungslos in Uruguay. Wir durften in Uruguay viele Erfahrungen sammeln im Bezug auf die Erkrankung wie auch das geplante Projekt. Als wir im Spätsommer nach Deutschland zurück kehrten, sahen wir das Projekt schon auf Eis gelegt.

Mit dem Hof Birkenglück haben wir einen Ort gefunden, der perfekt gelegen und ausgebaut ist.

Hier schaffen wir als Gemeinschaft eine Heilende Oase!

 


Christof Bozacki

Christof wurde 1979 in Landsberg in Polen geboren und wusste schon sehr früh, dass sein Leben wie eine abwechslungsreiche Reise verlaufen wird. Früh entwurzelt, stellte sich nie ein Gefühl von Heimatverbundenheit in seinem Kopf ein, viel mehr entwickelte sich Christof zu einem Freigeist und Querdenker mit Argumentationstalent.

Neben dem erlernten Handwerk geht Wuschl, wie er von manchen genannt wird, am liebsten ins Fotostudio, um zu Arbeiten. Dort fühlt er sich wohl und dort gehört er auch hin, sagen viele.

 

Gesagt, getan .. und trotzdem war er irgendwie so traurig.

Ein Ziel fehlte!

 

Vor 11 Jahren lernte Christof Julia kennen und weil sie "den Zug verpasst" hatte und an dem Tag nicht mehr nach Hause kam, blieben sie zusammen bis zum heutigen Tag.

So fand Wuschl endlich das fehlende Puzzelteil in seinem Leben und gleichzeitig die Antwort auf die Frage; Wo ist mein Platz im Leben ?


Seiner Queen zur Seite gestellt, kämpfen beide, Hand in Hand, gegen die Gerüche der Gesellschaft, die Krankheit und für die Sensibilisierung aller die noch nicht betroffen sind. Der nächste Schritt, auf den sich Christof freut, ist das MCS-Wohnprojekt und auf die Zusammenarbeit mit dem Team auf dem Hof.